Veranstaltung: Frauen*kampftag 2014 in Berlin

Frauen*Kampftag 2014

Frauen*Kampftag 2014

Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe mit den feministischen Initiativen und Bewegungen und wollen versuchen eine gemeinsame neue feministische Offensive zu organisieren!

Frauenkampftag 2014, Berlin, 08. März 2014, von 13-16 Uhr mit Endkundgebung und Konzert u.a. mit Sookee
Verlauf der Demo: Gesundbrunnen bis Rosa Luxemburg Platz

Wie schwierig es manchmal ist, ein wirklicher Verbündeter für andere zu sein, so dass diese, mit denen mensch sich verbünden will, dies auch so erfahren, zeigt dieser Blogpost von Inter*- und Trans*-Personen:

Aufruf zum Inter– und Trans-Block auf der Demo zum Frauen*kampftag am 8. März 2014

So sehr wir uns auch freuen, dass ein feministisches Bündnis versucht, Inter*- und Trans*-Personen einzubeziehen, haben wir dennoch das Gefühl, dass nicht genug darüber nachgedacht wurde, welche Konsequenzen sich daraus ergeben (müssen). Wir wollen uns nicht bloß mitgemeint fühlen, wenn von »Frauen*« gesprochen wird. Inter*- und Trans*-Positionen mitzudenken muss mehr sein, als ein Sternchen bei »Frauen*«. Denn unsere Lebensrealitäten sind so vielschichtig, dass ein Sternchen nicht ausreicht, um sie zu beschreiben. Der Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen* funktioniert nicht ohne die Infragestellung der Kategorie »Geschlecht«. Deshalb werden wir – zusammen mit solidarischen Personen (Allies) – bei der Demo am 8. März einen Inter*- und Trans*-Block machen, um zu zeigen: Es gibt mehr als zwei Geschlechter!

Ich muss zugeben, dass ich mit dem Verbündetsein noch so meine Probleme habe, und hoffe, dass wir in der Weiterbildung noch einige Übungen dazu machen bzw. Diskussionen führen werden. Ich finde es bemerkenswert, dass es offenbar auch für andere Aktive und Vertreter anderer „Minderheiten“ schwierig ist, solche Verbündete für andere zu sein, so dass auch diejenigen, mit denen mensch sich verbünden will, dies auch so verstehen.
Denn gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.
Schwierig… aber hoffentlich erlernbar.

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